Der EU AI Act – das erste umfassende KI-Gesetz der Welt
Mit unserer maßgeschneiderten EU AI Act Beratung begleitet Glöckner & Schuhwerk Sie auf diesem Weg – von der ersten Bestandsaufnahme bis zur vollständigen Compliance. Wir helfen Ihnen nicht nur, die komplexen Vorgaben zu verstehen, sondern setzen sie pragmatisch und zielgerichtet in Ihrem Unternehmen um. Denn eines ist klar: Wer jetzt handelt, sichert sich nicht nur rechtliche Absicherung, sondern auch einen entscheidenden Vorsprung im Markt.

EU AI Act mit Glöckner & Schuhwerk erfolgreich umsetzen: Von der gesetzlichen Pflicht zur sicheren KI-Nutzung
Künstliche Intelligenz verändert Wirtschaft und Gesellschaft in rasantem Tempo. Doch wo Innovation auf Regulierung trifft, entstehen Fragen: Was ist erlaubt? Was muss beachtet werden? Und welche Pflichten ergeben sich für Unternehmen? Der EU AI Act gibt darauf Antworten – als erstes umfassendes Gesetz zur Regulierung von KI-Systemen weltweit. Seit seiner Verabschiedung im Dezember 2023 und dem Inkrafttreten im Mai 2024 setzt er Maßstäbe, die weit über Europa hinauswirken.
Doch was genau verbirgt sich hinter diesem Regelwerk? Und wie können Unternehmen sicherstellen, dass sie compliant agieren? Unser Team von Glöckner & Schuhwerk hilft Ihnen!
Definition: Was ist der EU AI Act?
Der EU AI Act (offiziell: Verordnung über Künstliche Intelligenz) ist ein risikobasiertes Regelwerk, das KI-Systeme nach ihrem potenziellen Gefahrenpotenzial für Bürger, Verbraucher und die Gesellschaft einteilt. Sein Ziel: Innovation fördern, ohne Sicherheit und Grundrechte zu opfern. Im Gegensatz zu vielen nationalen Ansätzen schafft der AI Act eine einheitliche Rechtsgrundlage für alle 27 EU-Mitgliedstaaten und beeinflusst damit auch internationale Unternehmen, die in Europa tätig sind.
Anders als oft vermutet, verbietet der AI Act KI nicht pauschal. Stattdessen definiert er vier Risikokategorien, die unterschiedliche Anforderungen an Entwickler, Anbieter und Nutzer von KI-Systemen stellen.
Die vier Risikoklassen des EU AI Acts – und was sie bedeuten
Der EU AI Act verfolgt einen risikobasierten Ansatz. Je höher das potenzielle Risiko eines KI-Systems für Menschen und ihre Rechte, desto umfangreicher sind grundsätzlich die gesetzlichen Anforderungen.
Die wichtigsten Anforderungen für Unternehmen
Der EU AI Act richtet sich nicht nur an Tech-Giganten wie Google oder Microsoft, sondern an alle Akteure in der KI-Wertschöpfungskette – von Entwicklern über Anbieter bis hin zu Nutzern. Die zentralen Pflichten im Überblick:
Zeitplan und Sanktionen: Welche Fristen gelten beim EU AI Act?
Der EU AI Act wird schrittweise umgesetzt. Seit August 2026 gelten bereits wesentliche Teile der europäischen KI-Verordnung. Für Unternehmen ist es deshalb wichtig, die jeweils anwendbaren Pflichten zu kennen und rechtzeitig geeignete Maßnahmen einzuleiten.
Die wichtigsten Fristen des EU AI Act im Überblick
- 2. Februar 2025: Die Verbote bestimmter KI-Praktiken und die Vorgaben zur Förderung der KI-Kompetenz werden anwendbar.
- 2. August 2025: Unter anderem werden die Pflichten für Anbieter von KI-Modellen mit allgemeinem Verwendungszweck (GPAI) sowie wesentliche Governance-Regelungen anwendbar.
- 2. August 2026: Der EU AI Act gilt grundsätzlich. Wichtige Transparenzpflichten werden anwendbar, und die Durchsetzung beginnt für die jeweils geltenden Vorschriften.
- 2. Dezember 2026: Weitere Verbote im Zusammenhang mit bestimmten KI-generierten nicht einvernehmlichen intimen Inhalten und Darstellungen sexuellen Kindesmissbrauchs werden anwendbar. Für bestimmte bereits vor dem 2. August 2026 auf den Markt gebrachte KI-Systeme, die synthetische Inhalte erzeugen, gilt außerdem eine Übergangsfrist für die Erfüllung bestimmter Kennzeichnungspflichten.
- 2. Dezember 2027: Die Anforderungen für Hochrisiko-KI-Systeme nach Anhang III werden grundsätzlich anwendbar (für bestimmte Anwendungen können bereits andere Pflichten greifen, beispielsweise zur KI-Kompetenz, Transparenz oder zum Datenschutz.).
- 2. August 2028: Die entsprechenden Anforderungen für Hochrisiko-KI-Systeme, die unter die einschlägigen Produktvorschriften nach Anhang I fallen, werden grundsätzlich anwendbar.
Für einzelne Vorschriften gelten Sonderregelungen. Unternehmen sollten deshalb prüfen, welche Fristen für ihre konkreten KI-Anwendungen und ihre jeweilige Rolle nach dem AI Act maßgeblich sind!
Welche Sanktionen drohen bei Verstößen?
Der EU AI Act sieht abhängig von der Art des Verstoßes unterschiedliche Bußgelder vor. Die möglichen Höchstbeträge sind erheblich:
- Verstöße gegen verbotene KI-Praktiken: bis zu 35 Millionen Euro oder – bei Unternehmen – bis zu 7 % des weltweiten Jahresumsatzes des vorangegangenen Geschäftsjahres, je nachdem, welcher Betrag höher ist.
- Verstöße gegen bestimmte weitere Pflichten: bis zu 15 Millionen Euro oder bis zu 3 % des weltweiten Jahresumsatzes, je nachdem, welcher Betrag höher ist.
- Falsche, unvollständige oder irreführende Angaben auf bestimmte behördliche Auskunftsersuchen: bis zu 7,5 Millionen Euro oder bis zu 1 % des weltweiten Jahresumsatzes, je nachdem, welcher Betrag höher ist.
Für kleine und mittlere Unternehmen gelten bei diesen Bußgeldern besondere Berechnungsregeln. Hier ist jeweils der niedrigere der vorgesehenen Höchstbeträge maßgeblich. Auch die Art, Schwere und Dauer des Verstoßes sowie weitere gesetzliche Kriterien werden bei der Festsetzung berücksichtigt.
Neben Geldbußen können weitere Folgen entstehen, beispielsweise behördliche Maßnahmen, erforderliche Anpassungen oder Einschränkungen beim Einsatz nicht konformer KI-Systeme.
Unser Tipp: Erfassen Sie Ihre KI-Anwendungen systematisch, prüfen Sie die jeweils geltenden Anforderungen und leiten Sie daraus einen priorisierten Maßnahmenplan ab. Eine strukturierte EU AI Act Beratung unterstützt Sie dabei, relevante Pflichten frühzeitig zu erkennen und die Umsetzung nachvollziehbar zu organisieren.
Was bedeutet der EU AI Act für Ihr Unternehmen?
Ob Start-up, Mittelstand oder Konzern – der AI Act betrifft jedes Unternehmen, das KI entwickelt, anbietet oder nutzt. Um die Anforderungen des Gesetzes zu erfüllen und gleichzeitig die Chancen der Regulierung zu nutzen, sollten Unternehmen in drei zentralen Handlungsfeldern aktiv werden:
Ihr Nutzen: Mehr als nur Compliance
Mit unserer EU AI Act Beratung erhalten Sie nicht nur rechtliche Sicherheit, sondern auch konkrete Wettbewerbsvorteile:
Erfahren Sie mehr über Compliance
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Sehen Sie den EU AI Act nicht als Hindernis
Der EU AI Act ist mehr als nur ein weiteres Regelwerk – er ist ein Game-Changer für die KI-Branche. Während einige Unternehmen die neuen Anforderungen als Belastung empfinden, bietet die Verordnung auch Chancen:
- Vertrauen schaffen (Kunden und Partner bevorzugen compliant agierende Unternehmen)
- Wettbewerbsvorteile sichern (Frühe Anpassung bedeutet Marktvorteile)
- Risiken minimieren (Vermeidung von Reputationsschäden und Strafen)
Die Botschaft ist klar: KI-Regulierung kommt – und wer jetzt handelt, kann sie als Treiber für Innovation und Verantwortung nutzen. Die Frage ist nicht, ob der AI Act Ihr Unternehmen betrifft, sondern wie schnell Sie sich darauf einstellen.
Sie brauchen Unterstützung?
Der EU AI Act ist komplex – aber mit der richtigen Strategie beherrschbar. Ob Risikobewertung Ihrer KI-Systeme, Compliance-Checks oder Schulungen für Ihre Mitarbeiter: Wir helfen Ihnen, die Anforderungen des AI Act zu verstehen und umzusetzen. Kontaktieren Sie uns für eine individuelle Beratung.

Glöckner & Schuhwerk – Ihr Partner für Compliance-Beratung aus Karlsruhe
Glöckner & Schuhwerk ist Ihr kompetenter Partner für Compliance-Beratung in Karlsruhe. Wir unterstützen Unternehmen dabei, regulatorische Anforderungen sicher und praxisorientiert umzusetzen – insbesondere im Bereich der NIS2-Richtlinie und des EU AI Act.
Seit über 10 Jahren begleiten wir Unternehmen dabei, gesetzliche Anforderungen in effiziente Prozesse zu übersetzen, Risiken zu minimieren und nachhaltige Compliance-Strukturen aufzubauen. Mit individuellen Lösungen unterstützen wir Sie dabei, Ihre Informationssicherheit zu stärken, den verantwortungsvollen Einsatz Künstlicher Intelligenz sicherzustellen und Ihr Unternehmen zukunftssicher aufzustellen.

