FMEA

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FMEA

FMEA = Fehlermöglichkeits- und Einflussanalyse

Die FMEA ist eine analytische Suchmethode und ist vorwiegend geeignet zur Identifikation zukünftiger und bisher unbekannter Risikopotentiale.

Die Fehlermöglichkeits- und Einflussanalyse (Failure Mode and Effects Analysis, kurz: FMEA) wird eingesetzt, um Fehler bereits in der Entwurfsphase eines Projekts zu entdecken und von vornherein zu vermeiden. Dabei bewerten interdisziplinäre Teams die identifizierten Risiken nach den Kriterien der Schwere der Fehlerfolge (aus Kundensicht), der Auftretenswahrscheinlichkeit der Ursache und ihrer Entdeckenswahrscheinlichkeit. Die Fehlermöglichkeits- und Einflussanalyse stützt sich auf das Verständnis, dass die möglichst frühe Korrektur oder gesamte Vorbeugung eines Fehlers günstiger ist als eine spätere Verbesserungs- oder Korrekturmaßnahme.

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By | 2017-03-15T08:22:36+00:00 März 15th, 2017|Kommentare deaktiviert für FMEA

About the Author:

Alexander Glöckner hat nach einem Wirtschaftsstudium und mehrjähriger Tätigkeit im Key Account Management für einen IT-Dienstleister seine Leidenschaft für das Total Quality Management mit dem Schwerpunkt integrierte Managementsysteme entdeckt. Er war viele Jahre als Leiter Qualitätsmanagement für Qualität, Funktionale Sicherheit, Produktkonformität, Umwelt- und Servicemanagement bei einem Hardware- und Softwarehersteller für sicherheitskritische Systeme der Luftfahrtindustrie/Flugsicherung tätig. Seither befasst er sich intensiv mit der Zusammenführung von Anforderungen aus der Software-Entwicklung, der IT-Sicherheit, der Funktionalen Sicherheit, dem Service Engineering und einem kundenorientierten Beziehungsmanagement in ein praktikables System zum Unternehmensmanagement.