Durch die Corona Pandemie hat sich die Arbeitswelt stark verändert. Der Trend geht weg von Arbeitsplätzen vor Ort und hin zu mitarbeiterfreundlichen Homeoffice Angeboten. Vor der Pandemie waren rund 4% der Arbeitnehmer im Homeoffice tätig, diese Zahl ist mittlerweile auf 25% angestiegen. Durch diese Verlagerung ergeben sich jedoch auch neue Gefahren für die Datensicherheit der Unternehmen.

Welche Gefahren entstehen durch Smart Devices im Homeoffice?

Immer mehr Haushalte nutzen Smart Devices, wie beispielsweise Sprachassistenten, smarte Staubsauger, Mediensysteme oder Lichtsteuerungen. Dabei haben fast alle Geräte eine Gemeinsamkeit, sie sind an das heimische WLAN-Netzwerk angebunden. An diesem Punkt entsteht die Gefahr, denn Hacker können eben diese Smart Devices nutzen um sich Zugang zum WLAN-Netzwerk eines Haushalts zu verschaffen. Ist dies geschehen lassen sich die im WLAN befindlichen Computer leicht attackieren und infizieren. Hackern ist es so möglich Firmenrechner im Homeoffice gezielt anzugreifen. Ist ein Rechner infiziert, gibt es kaum noch Sicherheitsmechanismen, welche den Zugang zum Firmennetz verhindern. Auch ein VPN Zugang zum Firmennetz stellt oftmals keinen ausreichenden Schutz dar.

Wie groß ist die Gefahr?

Aus dem IoT Sicherheitsreport 2021 der Firma IoT Inspector, für den 260 Unternehmen aus der IT-Branche befragt wurden, geht hervor, dass über die Hälfte der befragten Unternehmen in Smart Devices ein großes Risiko für Attacken auf Unternehmensnetzwerke sehen. Darüber hinaus halten 71% der Unternehmen traditionelle Sicherheitsmechanismen für nicht mehr ausreichend, um Risiken durch Smart Devices zu begegnen.

Fazit

Um Firmenrechner im Homeoffice zu schützen müssen neue Maßnahmen getroffen werden, um der Gefahr durch die Smart Devices im heimischen Netzwerk zu begegnen. Folglich muss eine laufende Überprüfung der Smart Devices auf Sicherheitslücken und mögliche Einfallstore für Hacker erfolgen, um die Sicherheit im Homeoffice zu gewährleisten.

 

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